Unter­neh­men wie Micro­soft, Goog­le, Intel, Tele­kom oder Deloit­te als Aus­stel­ler, mehr als 250 Speaker aus Indus­trie, Wirt­schaft und For­schung sowie rund 13.000 Besu­cher aus 114 Län­dern – der IoT Solu­ti­ons World Con­gress in Bar­ce­lo­na war für die Ver­an­stal­ter ein gro­ßer Erfolg. Und auch die Indus­tri­al Data Space Asso­cia­ti­on kann nach ihrer Pre­mie­re als Aus­stel­ler auf einer der füh­ren­den IoT-Mes­sen Euro­pas ein durch­weg posi­ti­ves Fazit zie­hen. „Die Besu­cher­an­zahl an unse­rem Mes­se­stand und die Reso­nanz auf die Idee sowie die bis­he­ri­gen Erfol­ge des Indus­tri­al Data Space war enorm“, blickt Lars Nagel, Mana­ging Direc­tor der Indus­tri­al Data Space Asso­cia­ti­on, zufrie­den auf die Mes­se­ta­ge in Spa­ni­en zurück.

Auf ihrem 30 Qua­drat­me­ter gro­ßen Mes­se­stand stell­te der Anwen­der­ver­ein gemein­sam mit den Mit­glieds­un­ter­neh­men Cybus, Fraun­ho­fer ISST, MSG Group und Nicos die bereits erreich­ten Mei­len­stei­ne anschau­lich und pra­xis­nah vor. So zeig­te unter ande­rem ein Expo­nat zum Refe­renz Use Case Logis­tik, wie die Anwen­dung des Indus­tri­al Data Space in der Logis­tik funk­tio­niert und Pro­zess­a­b­läu­fe – zum Bei­spiel in der Sup­ply Chain – nach­hal­tig opti­mie­ren kann.

Cybus demons­trier­te mit einer Kon­stel­la­ti­on aus 1.500 LED-Leuch­ten ein­drucks­voll, wie Daten mit Cybus Con­nect­wa­re in Echt­zeit zwi­schen Fer­ti­gung und Cloud ver­teilt wer­den kön­nen. Die MSG Group stell­te mit myDa­ta einen Daten­bro­ker für daten­zen­trier­te Geschäfts­mo­del­le vor. Dass der Indus­tri­al Data Space in Zukunft die Lösung für einen sou­ve­rä­nen Daten­aus­tausch für Unter­neh­men welt­weit sein kann, unter­strich IDSA-Mit­glied thys­sen­krupp auf der IoT mit einem eigens für die Mes­se pro­du­zier­ten Film: „The solu­ti­on is Indus­tri­al Data Space“. Auch ein Pra­xis­bei­spiel für erfolg­rei­che Koope­ra­tio­nen gab es beim IoT Solu­ti­ons World Con­gress vor Ort: Direk­ter Nach­bar des Indus­tri­al Data Space Asso­cia­ti­on-Mes­se­stands war die FIWARE Foun­da­ti­on, die die ers­te Open Source Imple­men­tie­rung des Indus­tri­al Data Space rea­li­sie­ren möch­te.

Wäh­rend im Inne­ren der Mes­se­hal­len alles rei­bungs­los ver­lief, beein­träch­tig­te das aktu­el­le poli­ti­sche Gesche­hen in Spa­ni­en die An- und Abrei­se zur Ver­an­stal­tung. Streiks und Demons­tra­tio­nen im Anschluss an das am 1. Okto­ber 2017 abge­hal­te­ne Refe­ren­dum zur Unab­hän­gig­keit Kata­lo­ni­ens brach­ten den Ver­kehr und den Betrieb der öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel teil­wei­se zum Erlie­gen. Allein eine Stun­de vor und eine Stun­de nach Mes­se­be­ginn war der Trans­port mit Bus­sen, Metro und Taxen gewähr­leis­tet. Wer fle­xi­bler sein woll­te, muss­te selbst fle­xi­bel und ide­en­reich sein: So lie­hen sich Uwe Brett­ner, Mana­ging Direc­tor der nicos AG und Jörg Lang­kau, Geschäfts­füh­rer der nicos Rese­arch & Deve­lop­ment GmbH, kur­zer­hand Fahr­rä­der, um die Mes­se­hal­len errei­chen zu kön­nen.