Bereits seit zwei Jah­ren arbei­ten zwölf Fraun­ho­fer-Insti­tu­te in einem durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) geför­der­ten Pro­jekt an dem immer kom­ple­xer und aktu­el­ler wer­den­den Pro­blem der Daten­sou­ve­rä­ni­tät.

Das ers­te Etap­pen­ziel des Ende 2014 von der Fraun­ho­fer-Gesell­schaft initi­ier­ten und gemein­sam mit Wirt­schaft und Poli­tik ins Leben geru­fe­nen For­schungs- und Ent­wick­lungs­pro­jek­tes zum Indus­tri­al

Data Space ist bereits erreicht – die Erstel­lung einer Archi­tek­tur für einen siche­ren Daten­raum unter Ver­wen­dung moderns­ter IT-Tech­no­lo­gi­en und die Imple­men­tie­rung ers­ter bran­chen­über­grei­fen­der Use Cases. Nun geht das Pro­jekt mit einer För­de­rung des BMBF in Höhe von fünf Mil­lio­nen Euro in die nächs­te Pha­se. Ziel ist es, die Eta­blie­rung der Refe­renz­ar­chi­tek­tur auf inter­na­tio­na­lem Niveau wei­ter vor­an zu trei­ben, da eine ein­heit­li­che Lösung „aus einem Guss“ im Hin­blick auf die natio­nen­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit von Unter­neh­men beson­ders wich­tig ist. Im Fokus steht nun die Ver­knüp­fung des Indus­tri­al Data Space mit bereits vor­han­de­nen Archi­tek­tur­mo­del­len, wie bei­spiels­wei­se dem Modell des Indus­tri­al Inter­net Con­sor­ti­ums aus den USA oder der Indus­tri­al-Value-Chain-Initia­ti­ve aus Japan.

„Unse­re deut­schen und euro­päi­schen Unter­neh­men sol­len sich sicher sein, dass ihre Daten mit dem Kon­zept des Indus­tri­al Data Space in guten Hän­den sind. Wenn es uns gelingt, dies zu einem inter­na­tio­na­len Stan­dard zu machen, ist das auch ein Vor­teil für die deut­sche Wirt­schaft“, betont auch Bun­des­for­schungs­mi­nis­te­rin Prof. Johan­na Wan­ka.

„Wir ste­hen in Gesprä­chen mit Part­nern aus bei­spiels­wei­se Argen­ti­ni­en, Chi­na, Indi­en, Japan, Mexi­ko und den USA, um den Indus­tri­al Data Space inter­na­tio­nal zu eta­blie­ren“, erklärt Boris Otto, Lei­ter des For­schungs­pro­jek­tes, Mit­glied des Vor­stands der Indus­tri­al Data Space Asso­cia­ti­on und Lei­ter des Fraun­ho­fer-Insti­tuts für Soft­ware und Sys­tem­tech­nik ISST. „Daten­sou­ve­rä­ni­tät „Made in Ger­ma­ny“ kommt gut an“.

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