Zwei Tage mit zwölf Ses­si­ons und inter­ak­ti­ven For­ma­ten, 25 Vor­trä­gen, ver­schie­de­nen Use Case Pit­ches und rund 180 Teil­neh­mern: Allein die Zah­len des ers­ten IDSA Sum­mit spre­chen für sich. Die Pre­mie­re vom 22. bis 23. März 2018 in Frank­furt am Main war ein erfolg­rei­cher Auf­takt des inno­va­ti­ven Ver­an­stal­tungs­kon­zepts rund um den Indus­tri­al Data Space.

Zum Gelin­gen des Sum­mits trug auch der Ver­an­stal­tungs­ort bei. Hoch oben im 34. Stock des viert­höchs­ten Gebäu­des in Deutsch­land bot das PwC Expe­ri­ence Cen­ter nicht nur einen beein­dru­cken­den Blick aus boden­tie­fen Pan­ora­ma­fens­tern über Frank­furt, son­dern vor allem ein krea­ti­ves, außer­ge­wöhn­li­ches Ambi­en­te: Der rich­ti­ge Rah­men für das moder­ne, fri­sche und infor­ma­ti­ve Kon­gress­for­mat, das die IDSA auf die Bei­ne gestellt hat­te.

Die Mischung macht´s

Nach den pro­duk­ti­ven Arbeits­grup­pen­tref­fen und dem Net­wor­king Din­ner am Vor­tag, bot das Pro­gramm eine viel­sei­ti­ge Mischung aus Vor­trä­gen, Dis­kus­sio­nen, inter­ak­ti­ven For­ma­ten und Mög­lich­kei­ten zum Netz­wer­ken. So konn­ten die Sum­mit-Teil­neh­mer den Red­nern in der Sand­box – dem Vor­trags­raum – zuhö­ren, sich bei den Use Case Pit­ches auf den Palet­ten oder in der Idea­ti­on Lounge einen Über­blick ver­schaf­fen und anschlie­ßend für den bes­ten Use Case abstim­men, wäh­rend ruhi­ge Sofa- und Sitz­ecken Gele­gen­heit für den per­sön­li­chen Aus­tausch boten.

Ganz offi­zi­ell: neu­er Name für die IDSA

Den Auf­takt der Ver­an­stal­tung mach­te die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Die Agen­da beinhal­te­te unter ande­rem zwei zen­tra­le Punk­te: Die Umbe­nen­nung des Ver­eins sowie die Wahl eines neu­en Vor­stands­mit­glieds. Nach kur­zer, aber inten­si­ver Dis­kus­si­on kamen die Ver­tre­ter der Mit­glieds­un­ter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen der Emp­feh­lung des Vor­stands nach und stimm­ten für den neu­en Namen Inter­na­tio­nal Data Spaces Asso­cia­ti­on. Zum neu­en Vor­stands­mit­glied wur­de Dr. André Nemat, Chef­arzt der Kli­nik für Tho­rax­chir­ur­gie im Lun­gen­zen­trum des Sana Kran­ken­hau­ses Düs­sel­dorf, Mana­ging Part­ner des Insti­tuts für Digi­tal Trans­for­ma­ti­on in Healt­h­ca­re und Leh­ren­der an der Uni­ver­si­tät Wit­ten-Her­de­cke, gewählt.

Impul­se, Dis­kus­sio­nen und Denk­an­stö­ße

Nach die­sem offi­zi­el­len Teil dis­ku­tier­ten die Teil­neh­mer an bei­den Ver­an­stal­tungs­ta­gen mit Exper­ten aus Wirt­schaft und Poli­tik rele­van­te Aspek­te des Indus­tri­al Data Space, ent­wi­ckel­ten Ansät­ze für die wei­te­re Inter­na­tio­na­li­sie­rung und lern­ten Details der IDS Refe­renz­ar­chi­tek­tur sowie diver­se Use Cases ken­nen. Wich­ti­ge Impul­se, Dis­kus­si­ons- und Denk­an­stö­ße gaben zudem die zahl­rei­chen Vor­trä­ge zu den bestim­men­den IDS-The­men.
So erläu­ter­te Prof. Dr. Boris Otto – per Video­kon­fe­renz hin­zu­ge­schal­tet – den aktu­el­len Sta­tus des neu­en Refe­renz­ar­chi­tek­tur­mo­dells und zeich­ne­te die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung des IDS nach. „Wir müs­sen uns immer vor Augen hal­ten, wo wir her­kom­men und was wir errei­chen möch­ten, um das gro­ße Gan­ze nicht aus den Augen zu ver­lie­ren“, for­der­te der Depu­ty Chair­man der IDSA und Mana­ging Direc­tor des Fraun­ho­fer ISST die Zuhö­rer auf. Rechts­an­walt Dr. Alex­an­der Duis­berg, Part­ner bei der inter­na­tio­na­len Kanz­lei Bird&Bird, stell­te die juris­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen und den aktu­el­len Stand der Din­ge auf euro­päi­scher Ebe­ne in die­sem Bereich vor, die das The­ma Daten­sou­ve­rä­ni­tät mit sich bringt. Auch die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen der EU-For­schungs­pro­jek­te fan­den in einer eige­nen Ses­si­on Berück­sich­ti­gung.