Nach der erfolgreichen Premiere des FIWARE Summit in Malaga, fand die zweite Auflage des internationalen Kongresses vom 29. bis 31. Mai in Utrecht statt. Neben einem 24-Stunden-Hackathon und Workshops standen zahlreiche Vorträge rund um IoT, Open Data und internationale Kooperationen auf der Agenda. Auch der Industrial Data Space war Thema.

Hubert Tardieu (CEO Advisor Atos) stellte die Bedeutung der Industrial Data Space Architektur für den Datenaustausch auf multisided Marketplaces vor und die Lösung des Multi-Homing-Issues der IoT-Plattformen heraus. Willem Jonker (CEO EIT Digital) präsentierte das gemeinsame EU-Projekt MIDIH, in dem unter anderem EIT Digital, Fiware und die Industrial Data Space Association zusammenarbeiten. Für den Anwenderverein selbst stand Lars Nagel auf dem Podium und erläuterte den aktuellen Stand der Zusammenarbeit zwischen Fiware und der Industrial Data Space Association: „Im Bereich Smartcities, aber auch im Bereich Smart Industry und Agrifood ist Fiware global vertreten und verbreitet. Nach dem grundlegenden und positiven Abgleich der Architekturentwürfe freuen wir uns auf die erste Opensource Implentierung der Industrial Data Space Architektur durch Fiware.“ Nach Abschluss des Kongresses zieht der Managing Director der IDSA ein positives Fazit: „Der Industrial Data Space als Entwurf für die Architektur der Daten ist bei den über 300 Besuchern gut angekommen und hat zahllose Anknüpfungspunkte aufgezeigt.“