Das Referenzarchitekturmodell bildet die Basis des Industrial Data Space und liefert die Grundlage für viele neue, datenzentrierte Geschäftsmodelle. Es wurde im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelt und wird seitdem stetig weiter detailliert und optimiert. Auf der Hannover Messe Ende April wurde das Referenzarchitekturmodell erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Dokumentation zum Referenzarchitekturmodell kann hier auf der Website der Industrial Data Space Association eingesehen und heruntergeladen werden.

Fünf Ebenen strukturieren das Referenzarchitekturmodell: Die Geschäfts-, Funktions-, Prozess-, Informations- und Systemebene. Mit „Sicherheit“, „Zertifizierung“ und „Governance“ kommen drei Querschnittsperspektiven hinzu, die die Ebenen ergänzen. Die von Fraunhofer entwickelten Konnektoren bilden die zentralen Komponenten im Referenzarchitekturmodell. Sie dienen als Schnittstelle zwischen den Unternehmen und ermöglichen souveränen Datenaustausch. Dazu prüfen sie die Identität aller Teilnehmer, verifizieren die Authentizität der Softwarekomponenten, wachen über die Integrität der Datenpakete und managen die Rechtevergabe beim Datenzugriff. Für größtmögliche Kompatibilität unterstützen die Konnektoren bewährte Internetstandards und -protokolle. Noch in diesem Jahr will die Industrial Data Space Association die DIN-Standardisierung für Teile der Referenzarchitektur beantragen. Die Industrial Data Space Association hat bereits die DIN-Standardisierung von Teilen der Referenzarchitektur auf den Weg gebracht.