Die erste Entwicklungsstufe des Trusted Connector ist veröffentlicht und kann nun von Mitgliedsunternehmen getestet werden. „Diese Version zeigt deutlich, worauf es bei der Umsetzung des Trusted Connector hinauslaufen wird“, erklärt Gerd Brost vom Fraunhofer AISEC und beim Forschungsprojekt Industrial Data Space verantwortlich für die Sicherheitsarchitektur. Der erste Release bietet eine von der sicheren Plattform (trust|me) entkoppelte Vorschau. Diese basiert auf Docker und erfordert damit keine neuen Abhängigkeiten. So gibt es neben einem Einblick in die Verwaltungsübersicht auch die Möglichkeit, die Technologie zu testen und zu bewerten sowie Use Cases auf den Trusted Connector zu überspielen.

Auch bietet die erste Version ein wichtiges Feature zum Sicherheitsabgleich für zwei Konnektoren, die sich verbinden sollen. „Diese überprüfen zuerst, welche Software jeweils genutzt wird. Nur, wenn diese auch vertrauenswürdig ist, wird die Verbindung freigegeben“, so Brost. Das ist aber alles erst ein Anfang, der Trusted Connector wird kontinuierlich weiterentwickelt. „Es wird immer wieder ein neues Release geben“, so Brost.